Taufe
Die Taufe ist nicht nur ein äußeres Zeichen dafür, dass Gott sich jedem einzelnen Menschen zuneigt und ihn mit Seinem Geist erfüllen will, sondern auch die erste Begegnung des Täuflings mit Jesus Christus. Zugleich wird der Täufling in der Tauffeier in die Gemeinschaft jener Kirche aufgenommen, in der der auferstandene Herr gegenwärtig ist und in der Er uns durch die Sakramente Seine Hand entgegenstreckt.
Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen möchten, soll dies gewöhnlich in der Pfarrei geschehen, in der Sie mit Ihrer Tochter bzw. Ihrem Sohn wohnen; dies deshalb, weil das Kind über die Taufe hinaus mit den Eltern in einer Pfarrgemeinde beheimatet sein soll. Da die Taufe eine Feier der Gemeinschaft für die ganze Pfarrgemeinde sein soll und wir bei uns in Pleystein die Tauffeier besonders feierlich gestalten möchten, wäre es schön, wenn an einem Sonntag – üblicherweise um 13.30 Uhr – alle Kinder eines Monats getauft werden könnten (höchstens drei zusammen). Sollten Sie aber aus bestimmten Gründen Ihr Kind in einer anderen Kirche taufen lassen wollen, so ist dies natürlich auch möglich. In diesem Fall müssen Sie mit der von Ihnen gewünschten Taufpfarrei Kontakt aufnehmen um einen Termin zu vereinbaren.
Was muss vor der Taufe geschehen?
Wo immer die Taufe auch stattfinden soll, auf jeden Fall müssen Sie diese,
möglichst schon ein paar Wochen vor der Taufe, in der
Wohnpfarrei anmelden. Wenn Sie in unserer Pfarrei
wohnen, wäre dies am besten während der Bürozeiten zu tun. Bitte bringen Sie
bei der Anmeldung Ihr Stammbuch und die Geburtsurkunde
(wo vorhanden mit dem Vermerk „für religiöse Zwecke“) mit.
Zumindest vor der Taufe des ersten Kindes findet bei Ihnen zu Hause ein Taufgespräch mit den Eltern statt, an dem wenn möglich auch der Pate oder die Patin teilnehmen sollte. Dabei werden der Ablauf der Taufe und deren Symbole besprochen; Sie können für Ihre Tauffeier auch selbst die Schriftlesung aussuchen und lesen (lassen), ebenso die Fürbitten.
Bitte vergessen Sie nicht zur Taufe für das Kind eine Taufkerze zu beschaffen und diese mitzubringen. Alle Kinder, die an der Tauffeier teilnehmen, dürfen selbstverständlich auch ihre eigene Taufkerze mitnehmen.
Der Pate oder die Patin
Im Hinblick darauf, dass die Eltern die weitaus größere Verantwortung für die
religiöse Erziehung des Kindes tragen, ist ein Pate oder eine Patin nicht
unbedingt erforderlich. Wohl aber ist ein(e) Pate/in erforderlich, wenn
beide Elternteile nicht der röm. kath. Kirche
angehören.
Wenn Sie einen Paten für Ihr Kind auswählen, achten Sie bitte darauf, dass
dieser röm. kath. ist! Ein nicht katholischer
Christ kann neben einem katholischen Paten als
Taufzeuge benannt werden. Personen ohne Bekenntnis
können weder Pate noch Taufzeuge sein.