Marterl und Kreuze in der Pfarrei
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Missionskreuz an der Pfarrkirche

Die Gasthofsbesitzerseheleute Josef und Barbara Balk von Eslarn machten 1913 eine Missionsstiftung mit einem Kapital von 1000 Mark. Zins und Zinseszinsen sollten jeweils alle 15 Jahre zur Abhaltung einer Mission in Pleystein verwendet werden., bei der 3 Ämter für die Stifter, für die lebenden und verstorbenen Angehörigen der Stifter zu feiern sind.
Chronik S. 938

Das Kreuz zeigt auf einer Tafel die Jahre, in denen alle bisher durchgeführten Volksmissionen aufgeschrieben sind.

Inschrift:

1951, 1962
1970, 1994
Dein Reich
komme!

 

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Schlosserkreuz 

Höhe des Kreuzes:  3 m Material: Holz und Eisen

Inschrift: Willst du im Guten nicht erkalten, soll deine Arbeit dir gedeihn,

              musst du den Sonntag heilig halten und ihn der Andachtsübung

              weihn. 

Das auf dem Grundstück Neuenhammerstraße 24 stehende frühere Feldkreuz erstrahlt seit 1996 wieder in einem neuen Glanz. Josef und Anna Reber ließen den schweren eisernen Heiland und die Muttergottesfigur mit Spezialfarben vom Restaurator Franz Steiner restaurieren. Nach der Überlieferung wurde das Kruzifix um 1870 von Balthasar Wüst aufgestellt, um ein Gelübte zu erfüllen. Die Pflege dieses imposanten Kreuzes war den späteren Besitzern Baier und Reber  auch ein besonderes Anliegen. Ältere Leute erinnern sich noch daran, dass in früherer Zeit in den Abendstunden Kerzenlichter vor dem Kreuz entzündet und Gebetsandachten abgehalten wurden. Ein schmiedeeisener Gebetsschemel gibt davon Zeugnis. Auch nach der Umgestaltung des früheren Feldes in einen Garten blieb das Kleinod am angestammten Platz stehen.

 

Als Zeichen christlichen Glaubens ruft das Kreuz zum Gebet.