| Marterl und Kreuze in der Pfarrei | |
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Missionskreuz an der PfarrkircheDie Gasthofsbesitzerseheleute Josef und
Barbara Balk von Eslarn machten 1913 eine Missionsstiftung mit einem Kapital von 1000
Mark. Zins und Zinseszinsen sollten jeweils alle 15 Jahre zur Abhaltung einer Mission in
Pleystein verwendet werden., bei der 3 Ämter für die Stifter, für die lebenden und
verstorbenen Angehörigen der Stifter zu feiern sind. Das Kreuz zeigt auf einer Tafel die Jahre,
in denen alle bisher durchgeführten Volksmissionen aufgeschrieben sind. 1951, 1962 |
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SchlosserkreuzHöhe des
Kreuzes: 3 m Material: Holz und Eisen
Inschrift: Willst
du im Guten nicht erkalten, soll deine Arbeit dir gedeihn,
musst du den Sonntag heilig halten und ihn der Andachtsübung
weihn. Das auf dem Grundstück Neuenhammerstraße
24 stehende frühere Feldkreuz erstrahlt seit 1996 wieder in einem neuen Glanz. Josef und
Anna Reber ließen den schweren eisernen Heiland und die Muttergottesfigur mit
Spezialfarben vom Restaurator Franz Steiner restaurieren. Nach der Überlieferung wurde
das Kruzifix um 1870 von Balthasar Wüst aufgestellt, um ein Gelübte zu erfüllen. Die
Pflege dieses imposanten Kreuzes war den späteren Besitzern Baier und Reber auch ein besonderes Anliegen. Ältere Leute
erinnern sich noch daran, dass in früherer Zeit in den Abendstunden Kerzenlichter vor dem
Kreuz entzündet und Gebetsandachten abgehalten wurden. Ein schmiedeeisener Gebetsschemel
gibt davon Zeugnis. Auch nach der Umgestaltung des früheren Feldes in einen Garten blieb
das Kleinod am angestammten Platz stehen.
Als Zeichen christlichen Glaubens ruft das Kreuz zum Gebet. |