Stadtpfarrkirche St. Sigismund

 altar1.jpg (19367 Byte)  

Im Jahr 1396 entstand die erste Pfarrkirche. Der Bau aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts fiel dem Brand von 1901 zum Opfer. Die heutige neugotische Kirche wurde nach den Plänen von Architekt Hauberisser gebaut und 1905 eingeweiht.

 Sehr schön geschnitzt ist der große Hochaltar. Auf der linken Seite ist das Abendmahlbild, auf der rechten Seite das Pfingstbild, an den beiden schließbaren Flügeln sind Szenen aus dem Leben des Kirchenpatrons St. Sigismund dargestellt. Rechts wie er ein Kloster gründet und bauen lässt, links wie er die adelige Jugend unterrich­tet. Oben an der Spitze befindet sich ein Bild von Gott Vater mit der Weltkugel. Links vom Kirchenpatron sieht man den hl. Ritter Georg und rechts den hl. Florian, den Patron gegen Feuersgefahr.

 Die Fenster hinter dem Hochaltar zeigen auf der linken Seite die Verkündigung des Erzengels Gabriel an Maria, auf der rechten Seite die Geburt Jesu mit der Anbetung der Hirten. Das sehr hohe Fenster rechts vom Hochaltar hat als Gemälde die Taube mit dem Ölzweig, die Noah nach der Sintflut aussandte. In den Fensternischen links vom Altar sind die beiden Apostelfürsten Petrus und Paulus dargestellt.

 Auf der rechten Seite des dreiteiligen Schiffes der Kirche ist am   Herz-Jesu-Altar dargestellt, wie Jesu alle ein­lädt, die mühselig und beladen sind. Wir sehen auch die beiden Statuen des hl. Joseph und des hl. Aloisius, oben eine schöne Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johan­nes. Links in der Seitenkapelle befindet sich als kostbares Kleinod der Marienaltar. Man sieht hier die jugendli­che Madonna mit dem Jesuskind, wie sie dem hl. Dominikus den Rosenkranz übergibt. Auf den Flügeln sind Maria Heimsuchung und Mariens Krönung durch die drei göttlichen Personen gemalt. An Statuen sind hier noch die hl. Barbara und Katharina, oben St. Anna mit der kleinen Maria und dem Jesuskind (Selbdritt).

 

In den schönen und großen Kirchenfenstern sind die 14 Kreuzwegstationen und die sieben hl. Sakramente dargestellt.

An der Kanzel befinden sich unten als feine Schnit­zereien die Bilder der vier großen lateinischen Kirchenlehrer Ambrosius mit dem Bienenkorb, Augustinus mit dem Herzen, Hieronymus mit dem Kardinalshut und ei­nem Buch und Papst  Gregor der Große mit den Zeichen der päpst­lichen Würde und ei­nem Missale. Der Dec­kel von der Kanzel hat innen das Bild des Hl. Geistes, oben die Ge­stalt Christi des Rich­ters mit dem Erzengel Michael, die Waage haltend, umgeben von den Gestalten der vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Jo­hannes. In deren Mitte ein Engel mit den zwei Gesetzestafeln.

altar2.jpg (24127 Byte) altar3.jpg (17747 Byte)
kanzel1.jpg (18291 Byte)