Die Pfarrei Pleystein beherbergt neben den zwei Kirchen   zehn Kapellen und rund 70 Wegkreuze oder Marterln.

sigis1.JPG (4952 Byte) kreuzberg2.jpg (7401 Byte) hermann.jpg (44668 Byte) A_3_Schlosser.jpg (5904 Byte)

Von den Kirchen finden Sie auf den folgenden Seiten einen kurzen Überblick, dazu Bilder der Kapellen.

Von den Marterln werden nach und nach im vierteljährigen Wechsel jeweils zwei genauer vorgestellt. Demnächst erscheint über alle Marteln und Kreuze in der Gemeinde Pleystein ein Buch.

Ein Detail aus den Kirchen finden Sie ausführlich in Wort und Bild dargestellt im zeitlichen Wechsel hier:

sigismundbild.jpg (7232 Byte) Den Hochaltar, der erst 7 Jahre nach dem Brand im Jahr 1908 aufgestellt wurde, ziert in der Mitte über dem Tabernakel die Figur des Hl.Sigismund, den Patron der Kirche. Hergestellt wurde der Altar von Georg Schreiner, akademischer Bildhauer von Regensburg.

Der Stifter der Pfarrei, Landgraf Johann von Leuchtenberg,  hatte das 1396 neu gebaute Gotteshaus dem Namenspatron seines Sohnes, dem Hl. Sigismund, gewidmet.

   Gedenktag katholisch: 1. Mai 
         
Name bedeutet: der siegreiche Schützer (althochdt.)
König von Burgund
* in Burgund
+ 1. Mai 524 bei Coulmiers in Frankreich

Sigismund war der Sohn von König Gundobald von Burgund, einem Anhänger des Arianismus. 497 ließ er sich gegen den Willen seines Vaters von Bischof Avitus von Vienne taufen, 516 bestieg er den Thron. Durch sein Vorbild bekehrten sich viele Menschen vom Arianismus zur katholischen Kirche. Seine zweite Gemahlin verleumdete seinen Sohn Sigrich, den er als Empörer verdächtigte und 522 erdrosseln ließ. Zur Buße erneuerte er das Kloster von St.-Maurice im Wallis und zog sich selbst einige Zeit dorthin zurück.

524 erlitt Sigismund eine Niederlage gegen den neuen Frankenkönig Chlodomir; er wurde mit seiner Frau und zwei Söhnen gefangen und kopfüber in einen Brunnen gestürzt; er galt deshalb als Märtyrer.

Drei Jahre später wurde sein Leichnam gehoben und in der Johannes-Kapelle von St. Maurice beigesetzt. Teile seiner Gebeine kamen auch nach Prag und im 14. Jahrhundert nach Freising.